One Moment ...

... dies war der Titel einer Geschichte. Wahrscheinlich eine Geschichte der Kategorie Fanfiction (FF).

Diese Geschichte entstand durch die Liebe zum Musical. Damals lernte ich durch das Internet eine Freundin kennen. Wir teilten unsere Liebe zum Musial und irgendwann entstand die Idee zu einer gemeinsamen Geschichte. Jede von uns schrieb abwechselnd ein Kapitel. Darin ließen wir unserer Fantasie freien Lauf und es hat sehr viel Spaß gemacht! :-)

Vor kurzem habe ich auf meiner Festplatte wieder diese Geschichte gefunden.  Beim Lesen erinnerte ich mich daran, wieviel Spaß wir beim Schreiben hatten! Leider habe ich nur mehr (bis auf 2/3) die Kapitel, welche ich selber geschrieben habe :-/

Eigentlich schade, dass dies aufgehört hat...

Vielleicht bekomme ich irgendwann mal eine eigene Geschichte hin!?

 

Aber erstmal möchte ich die noch vorhandenen Teile - leicht abgeändert - dieser Geschichte auf meine Seite stellen:

Fr

16

Nov

2012

Kapitel 1

Wir wollen hier eine Geschichte erzählen, die unser Leben verändert hat. Wir, das sind meine allerbeste Freundin und ich. Vielleicht sollten wir uns, der Höflichkeit wegen, erst mal vorstellen:

 

Kapitel 1

 

Mein Name ist Yvette Káros. Meine Mutter ist Ungarin, mein Vater Spanier. Ich bin also eine slawisch-romanische Mischung aus Kämpfernatur und Leidenschaft. J

Mein Vater Juan Peréz-Káros arbeitet als Choreograf, meine Mutter Danae Káros-Peréz ist Maskenbildnerin beim Theater an der Wien und darf Abend für Abend die Darsteller mit brauner Soße und Puder bekleckern.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

16

Nov

2012

Kapitel 2

Hallo, ich heiße Sissy. Also eigentlich lautet mein ganzer Name Elisabeth Sarah Mayrhofer. Aber kaum jemand nennt mich Elisabeth. Alle meine Freunde rufe mich Lisi, außer meine allerbeste Freundin. Von ihr werde ich Sissy gerufen und das ist für mich etwas ganz Besonderes. Daher taufe ich mich hier Sissy. Aber nun zurück zu meiner Vorstellung.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

16

Nov

2012

Kapitel 3

Nachdem wir uns so nett vorgestellt haben, fangen wir nun an, unsere Geschichte zu erzähle.

Kapitel 3

Alles begann an einem Montagmorgen im Mai. Wie immer klingelte der Wecker um sechs Uhr dreißig ich streckte mich erst mal ausgiebig, als Lena in mein Bett krabbelte. Sie kuschelte sich noch fünf Minuten an mich, bevor wir beide aufstanden. Gähnend tappte ich ins Bad, drehte das Wasser der Dusche auf, putzte mir die Zähne und duschte mich, während auch Lena und Roux die Zähne putzten. Ich zog mich an, schnappte meinen Eastpak-Rucksack und meine Sonnenbrille und ging in die Küche, die gleichzeitig unser Wohnzimmer, und nur durch einen Tresen, an dem Barhocker standen, getrennt, war.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

16

Nov

2012

Kapitel 4

Es war Montag und ausnahmsweise wurde ich erst um 8 Uhr von meinem Radio geweckt. Ich darf heute später anfangen, da ich „meine“ Mädls aus Bayern zu Besuch hatte. Es war schön, sie alle wieder zu sehen und so Neuigkeiten aus meiner Heimat und von meiner Familie zu erfahren. Auch beruhigt es mich, das es meinem „Sunny“ gut geht. Ich vermisse ihn schrecklich. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 6

Beim Bühneneingang trafen wir uns wieder. Es lag eine eigene Stimmung in der Luft, von der ich mich auch anstecken ließ. Es waren nicht mal gar so arg viele Leute dort. Nach ungefähr 10 Minuten kam der erste Darsteller raus, der sich als der „Kaiser Franz Josef“ herausstellte.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 8

Heute viel mir das Aufstehen doch etwas schwer; naja, kein Wunder. Gestern wurde es ja doch sehr spät, bis wir ins Bett kamen. Und gleich geschlafen habe ich ja auch nicht. Yvette hatte mir einen wunderschönen Abend beschert. Seit ich diesen Ungarn – den Tod aus dem Musical „Elisabeth“ – das erste Mal auf einem Plakat gesehen habe, schwärmte ich von ihm. Und gestern war ich ihm zum Greifen nahe! Er sieht verdammt gut aus; aber es ist nur Schwärmerei und keine Verliebtheit.

Aber nun zurück zum jetzigen Geschehen.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 10

Da Marcus auch heute wieder zu den Proben musste, wollte er schon zum Raimundtheater aufbrechen. Aber zuvor schlug Yvette vor, dass ich doch bei den Proben zusehen könnte. Wie gerne würde ich mal bei solchen Proben zusehen!

Als hätte Marcus meine Gedanken gelesen, meinte er doch glatt „Warum eigentlich nicht!?“ und wandte sich mit der Frage „Möchtest du mitkommen?“ zu mir. Natürlich war ich dafür Feuer und Flamme! So machten sich Marcus und ich auf den Weg.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 12

Keine Ahnung wie lange ich so in Sternentänzer´s Box dagesessen hatte, als ich Schritte hörte. Es waren Yvette und Máté´. Meine Umgebung nahm ich kaum wahr. Irgendwie mussten es die beiden geschafft haben, mich nach Hause zu bringen und in mein Bett verfrachtet haben. Meine Erinnerungen quälten mich und ich beschloss doch mit Yvette darüber zu reden. Also klopfte ich an ihrer Türe. Sie war noch wach.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 14

Nach dem Kuss flüsterte mir Marcus „Gute Nacht und träum süß!“ ins Ohr. Ich wünschte ihm ebenfalls eine Gute Nacht und wir verabschiedeten uns. Einmal musste ich mich nochmal umdrehen und rief „Marcus!?“. Marcus drehte sich um. „Komm gut nach Hause!“. Marcus antwortete mir mit einem Kopfnicken und einem Lächeln.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

17

Nov

2012

Kapitel 16

Heute ist es soweit. Marcus´ Diplomprüfung stand vor der Tür.

Es war ein wichtiger, aber auch gleichzeitig ein merkwürdiger Tag…

mehr lesen 0 Kommentare

So

18

Nov

2012

Kapitel 18

Marcus und ich hatten beschlossen, bei der Backstageführung durch das Theater an der Wien mitzugehen. Den Kindern merkte man deutlich ihre Aufregung an. Viele glänzende Augen strahlten während der Führung. Máté und Yvette zeigten ihre Liebe offen und gingen Hand in Hand. Marcus hielt sich damit mehr zurück und so gingen wir einfach nur nebeneinander.

Nach der Führung unterhielten wir uns vor dem Bühneneingang noch etwas. Ein Lehrer und ich besprachen noch den Termin für die Führung durch die Spanische Hofreitschule. Danach unterhielten sich die Schüler noch mit Máté und Yvette. Marcus zog mich zur Seite und küsste mich zärtlich; mich durchlief es heiß und kalt.

mehr lesen 0 Kommentare

So

18

Nov

2012

Kapitel 20

Máté und die anderen Darsteller wurden von den Fans umkreist und gaben fleißig Autogramme oder ließen sich fotografieren. Marcus konnte sich die Vorstellung nicht ansehen, da er den letzten Tag Probe hatte.

Ich dachte gerade an ihn, als sich plötzlich Yvette umdrehte und einen nicht definierbaren Gesichtsausdruck annahm. Ich wollte mich gerade ebenfalls umdrehen, als einige Mädchen kreischten. Marcus war aufgetaucht. Ich freute mich sehr darüber und wollte es ihm mit einem Lächeln zeigen, aber sein Anblick gab keinen Anlass dazu. Er kam auf uns zu und ich ging ihm entgegen. In seinem Gesicht war Angst geschrieben. Máté, Yvette und ich zogen uns mit Marcus in die Garderobe zurück.

mehr lesen 0 Kommentare

So

18

Nov

2012

Kapitel 22

Nachdem wir Yvette vom Bahnhof abgeholt hatten, gingen wir alle gemeinsam essen. Nach dem Essen musste Yvette mit Louis Knie jr. zum Zirkus gehen. Máté durfte ausnahmsweise mit. Samuel und Nicki wollten den ersten Urlaubstag für sich alleine genießen. Marcus und mir war das nur recht. Zum Glück hatte sich Marcus wieder entspannt und scheinbar mal für die Tage im Urlaub dieses Schreckensmail vergessen. Ich konnte es auch gut aus meinem Gedächtnis verdrängen. Schließlich wollte ich einen wunderschönen Urlaub mit Marcus genießen.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

19

Nov

2012

Kapitel 24

Ich konnte Yvette sehr gut verstehen… In allen Sachen. Manchmal beneidete ich sie darum, dass sie so ruhig sein konnte, obwohl ihr sicher oft nach schreien zumute war. Sie musste sich schrecklich fühlen. Ach hätte ich nur meinen Mund gehalten…

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

19

Nov

2012

Kapitel 26

Ich war froh, dass sich Yvette und Máté wieder vertrugen. Nun konnten endlich wir alle unseren Urlaub in vollen Zügen genießen, da sich auch Samuel und Nicki wieder wie normale Menschen benahmen. Naja, denkste…

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

19

Nov

2012

Kapitel 28

Als wir in Genua angekommen waren, staunte ich nicht schlecht. Ich sah diese Stadt zum ersten Mal und war davon total beeindruckt. Mitten am Hauptplatz stand ein wunderschöner Brunnen, eine Art Kolloseum und andere wundervolle Gebäude. Ich liebe alte Städte! Mein Staunen kostete Marcus ein Lächeln auf dem Gesicht. Schließlich war es auch sein Vorschlag hierher zu kommen. Genua war eine wunderschöne Altstadt und ich war total fasziniert davon.

Da wir schon vor diesem Kolloseum standen, schauten wir auch glich hin, um es näher zu betrachten. Sofort bereute ich es, keinen Fotoapparat mitgenommen zu haben.

Wir schlenderten einfach gemütlich dahin. Máté war auffällig schweigsam… Irgendetwas beschäftigte ihn. Aber vorerst redete ich ihn nicht darauf an.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

19

Nov

2012

Kapitel 30

Nachdem ich mit Yvette geredet hatte und somit meine „Last“ loswurde, ging es mir besser. Obwohl sie selbst vor kurzem „Beziehungskummer“ durchmachte, spendete sie mir Trost. Dafür war ich ihr sehr dankbar! Yvette ist immer für mich da, wenn ich sie brauche. Mit ihr kann ich über alles reden. Sie ist oft der Ersatz für meine Mum, die so weit weg von mir ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

20

Nov

2012

Kapitel 31

Tja, das war es nun. Der Urlaub war vorbei und der Alltag ging wieder los. Das Frühstück verlief mehr oder weniger zärtlich zwischen Máté und mir ab. Doch Sissy scherzte mit Marcus nur, wie zwei Freunde es eben tun. Als Sissy zu ihrem Pferd aufbrechen wollte, verweigerte Marcus die Begleitung, worauf ich ihn stumm und etwas fassungslos ansah.

„Marcus, was ist denn?“

mehr lesen 0 Kommentare

Di

20

Nov

2012

Kapitel 32

Nachdem ich mit Tom den neuen Dienstplan besprochen hatte, ging ich zum Stall. Als ich hörte, dass Marcus Sternentänzer versorgt hatte, war ich überrascht.

Danach machten sich Marcus und ich in die Wohnung von Yvette und mir. Yvette und Máté „befahl“ ich, woanders hinzugehen, da ich ja heute mit Wohnungsputzen dran war. Marcus erklärte sich bereit dazu, mir zu helfen. Marcus sparte heute offensichtlich nicht mit Überraschungen.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

20

Nov

2012

Kapitel 34

Obwohl es schon spät war, packte ich noch meine Koffer und bereitete – für den Fall, dass ich Yvette morgen nicht mehr zu Gesicht bekommen sollte – einen Brief für sie vor.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

20

Nov

2012

Kapitel 36

Jetzt flog Yvette für vier Wochen nach Japan. Dies würden bestimmt die härtesten vier Wochen für die beiden werden. Sie hielten es ja kaum einen Tag ohne den anderen aus. Máté hatte zwar sofort sein Einverständnis gegeben – wie mir Yvette erzählte – aber es war hart für ihn.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

21

Nov

2012

Kapitel 38

Máté sprang auf und rannte Yvette nach. Yvette war schwanger und keiner hatte davon, davor etwas gewusst oder geahnt. Ich freute mich für die beiden! Ich konnte mir Máté gut als Vater vorstellen; ebenso Yvette als Mutter.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

21

Nov

2012

Kapitel 40

Yvette und Máté vertrugen sich wieder und waren wieder glücklich.

Und ich? Zugegeben ich war auf die beiden etwas neidisch…

mehr lesen 0 Kommentare

Do

22

Nov

2012

Kapitel 42

Heute war Freitag und mein Geburtstag. Im Stall hatten alle daran gedacht und gratulierten mir. Tom überreichte mir sogar ein kleines Geschenk. Es war ein kleiner Pferdekopf als Schlüsselanhänger.

„Oh, danke Tom!“ Ich freute mich sehr über dieses Geschenk.

Nach der Arbeit holte ich Sternentänzer, putzte ihn, sattelte ihn und ritt mit ihm aus. Als ich nach zwei Stunden wieder mit Sternentänzer zum Stall kam, wurde ich bereits von Marcus erwartet.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

22

Nov

2012

Kapitel 44

Tja, heute war Weihnachten und Marcus war nicht da. Aber deswegen ließ ich mich jetzt nicht runterziehen. Schließlich hatte der Tag heute ja schon gut angefangen; denn mir wurde von Yvette das Frühstück ans Bett gebracht.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

22

Nov

2012

Kapitel 46

Warum mich meine Füße ausgerechnet hierher gebracht hatten, wusste ich nicht. Ich stand einige Zeit nur so da. Dann wurde ich langsam müde; aber nach Hause wollte ich trotzdem nicht. Nur, wohin sonst? Spontan in einem Hotel übernachten konnte ich nicht, da ich außer meinem Wohnungsschlüssel nichts bei mir hatte. Naja, hier in Wien war nun mal Yvette meine einzig richtig gute Freundin. Ja, Tom und ich waren mehr als nur Arbeitskollegen. Wir verstanden uns auch privat gut. Aber das war nicht die Art von Freundschaft, so dass ich mich trauen konnte, ihn nachts zu „überfallen“. Außerdem wusste ich nicht einmal, wo er wohnte. Und zu Sternentänzer konnte ich auch nicht, da ich den Schlüssel für den Stall nicht mit hatte…

mehr lesen 0 Kommentare

Do

22

Nov

2012

Kapitel 48

Es wurde spät, bis wir nach Hause kamen. Yvette und Máté verzogen sich gleich in Yvette´s Zimmer. Ich lag noch lange wach und starrte auf das große Bild an der Wand. ‚Warum meldet sich Marcus bei mir nicht?‘, ging es mir durch den Kopf. Ich musste seine Stimme hören! So griff ich nach meinem Handy um ihn anzurufen. Aber wieder nur gleich die Mailbox. Aus Verzweiflung schleuderte ich mein Handy gegen die Wand. Ich hielt das nicht mehr aus. Von Marcus die ganze Zeit nichts zu hören machte mich fertig. Langsam machte ich mir Sorgen. Was ist, wenn ihm etwas zugestoßen ist? Bei diesem Gedanken hatte ich gleich Bilder von einem schwerverletzten Marcus in einem Krankenhaus vor mir. ‚STOPP!‘, schrie ich im Gedanken. Nur nicht verrückt machen. Da ich nicht schlafen konnte, stand ich wieder auf, zog mich an und beschloss wieder mal eine Nachtwanderung zu machen.

mehr lesen 0 Kommentare